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Geschichte & Geschichten

Geschichte und Geschichten der Kanaren: Von antiken Mythen und frühen Expeditionen über Sklavenraub, Inquisition und Eroberung bis zu Widerstand, Piraten und prägenden Figuren. Dazu kommen Umbrüche wie Garachico 1706, Nelson 1797, Hunger 1846 und die Franco-Zeit.

Zwischen Mythos und Karte

Darstellung der Kanaren in der antiken Geografie und Mythologie und wie reale Inseln, Seefahrerberichte und Weltbilder zwischen Wissen und Legende verschmolzen.

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Versklavt vor der Eroberung

Schon im 14. Jahrhundert wurden Ureinwohner der Kanaren entführt und als Sklaven nach Europa verkauft. Diese frühen Menschenraubzüge zerstörten ganze Gemeinschaften – lange bevor die kastilische Eroberung begann.

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Frühe Begegnungen im Atlantik

Bereits 1341 erreichte eine portugiesisch-genuesische Expedition die Kanarischen Inseln – ein früher, gut dokumentierter Kontakt Europas mit dem Archipel, lange vor seiner Eroberung.

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Die Wiederentdeckung der Inseln

Ab dem 14. Jahrhundert rückten die Kanaren nach langer Vergessenheit wieder ins Blickfeld europäischer Seefahrer und Mächte.

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Von den Guanchen bis heute

Die Geschichte Teneriffas reicht von der guanchischen Frühzeit über Eroberung und Kolonisierung bis zur modernen Inselgesellschaft.

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Die Götter der Guanchen

Achamán, Guayota, Magec, Chaxiraxi und Achuguayo: Ein erzählerischer Blick auf die guanchische Religion Teneriffas, verknüpft mit realen Fundorten, Kultplätzen und gesicherten Quellen.

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Teneriffas verborgene Vergangenheit

Neue archäologische und genetische Hinweise deuten darauf hin, dass Teneriffa bereits vor den Guanchen von Menschen aufgesucht oder besiedelt war.

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Im Namen des Glaubens

Auch auf den Kanaren wirkte die spanische Inquisition mit voller Härte. Missionierung, Kontrolle und Verfolgung prägten über Jahrhunderte das religiöse und gesellschaftliche Leben der Inseln.

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Die Guanchen

Die Guanchen waren die Ureinwohner Teneriffas und lebten bis zur kastilischen Eroberung im 15. Jahrhundert in eigenständigen Stammesgesellschaften.

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Wie Konstanz Teil einer größeren Geschichte wurde

Wie ein Konzil in Konstanz eine Ordnung schuf, deren Folgen bis nach Teneriffa reichten – eine leise, historische Verbindung mit Wirkung auf die Guanchen.

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San Borondón

Seit dem Mittelalter berichten Seefahrer von einer geheimnisvollen Insel westlich der Kanaren, die erscheint und wieder verschwindet.

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Wie Kastilien die Inseln unterwarf

Im 15. Jahrhundert eroberte Kastilien die Kanaren schrittweise und beendete damit die unabhängigen Kulturen der Ureinwohner.

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Die Schlachten um Teneriffa

1494 und 1495 kam es bei Acentejo und Aguere zu den entscheidenden Kämpfen zwischen Guanchen und kastilischen Truppen, die über das Schicksal Teneriffas entschieden.

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Der Widerstand der Guanchen in Masca

Das abgelegene Masca gilt bis heute als Symbol für den letzten Widerstand der Guanchen nach der Eroberung Teneriffas.

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Piratenangriffe im 16. Jahrhundert

Im 16. Jahrhundert wurde Teneriffa wiederholt von Piraten angegriffen, besonders gefährdet waren schlecht geschützte Küstenorte wie Adeje.

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François Le Clerc

1553 überfiel der französische Freibeuter François Le Clerc den Ort Adeje und zeigte, wie verwundbar Teneriffa im 16. Jahrhundert war.

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Amaro Pargo

Der aus La Laguna stammende Amaro Pargo war im frühen 18. Jahrhundert Freibeuter im Dienst der spanischen Krone, erfolgreicher Atlantikhändler und eine bis heute legendäre Figur der kanarischen Geschichte.

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Garachico 1706

Am 5. Mai 1706 zerstörte ein Vulkanausbruch bei der Montaña de Trevejo den Hafen von Garachico und beendete abrupt die Bedeutung der Stadt als wichtigste Handelsmetropole Teneriffas.

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Die Schlacht von Santa Cruz 1797

Im Juli 1797 scheiterte Admiral Horatio Nelson mit einem britischen Angriff auf Santa Cruz de Tenerife und erlitt dabei die Niederlage, bei der er seinen rechten Arm verlor.

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Kartoffelrevolution 1846

Nach dem Zusammenbruch der Kartoffelernte kam es 1846 auf Teneriffa, besonders in La Orotava, zu Hungerunruhen und Protesten gegen soziale Ungleichheit und Lebensmittelknappheit.

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Verworfenes Exil

Ein kaum bekanntes Kapitel der europäischen Geschichte, in dem die Kanaren zeitweise als möglicher Zufluchtsort für verfolgte Juden diskutiert wurden – zwischen Politik, Ideologie und Vergessen.

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Franco auf Teneriffa

Während der Franco-Diktatur prägten Hunger, politische Repression und Schweigen den Alltag auf Teneriffa – Widerstand existierte, blieb aber meist verborgen.

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Thor Heyerdahl und die Pyramiden

Die stufenförmigen Pyramiden von Güímar wurden durch Thor Heyerdahl bekannt. Ob sie prähistorische Kultstätten oder landwirtschaftliche Steinbauten des 19. Jahrhunderts sind, ist bis heute umstritten.

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Warum ist Teneriffas Geschichte komplex?
Indigene Kultur, Eroberung und Moderne überlagern sich.

Wer waren die Guanchen?
Die ursprünglichen Bewohner Teneriffas.

Warum ist die Eroberung bis heute relevant?
Sie prägt Identität und Besitzverhältnisse.

Wie verbindet das Magazin Fakten und Erzählung?
Durch Quellenarbeit und erzählerische Einordnung.