Orte & Regionen auf Teneriffa ✓ entdecken & erleben
Vielfalt, Geschichte & Charakter
In dieser Rubrik im Teneriffa InselMagazin stelle ich dir Orte vor, die mehr erzählen als nur Postkartenmotive. Vom geschichtsträchtigen La Laguna bis zur urwüchsigen Masca-Schlucht, vom Küstendorf Abades mit seiner bewegten Vergangenheit bis zum versteckten Paradies Isla Baja – jede Region auf Teneriffa hat ihren ganz eigenen Charakter. Du findest hier nicht nur schöne Plätze, sondern Geschichten, die diese Orte lebendig machen.
Du erfährst, wie sich das Hochland um den Teide zu einem Naturwunder von weltweiter Bedeutung entwickelte, warum der La Esperanza-Wald ein Ort des Wandels ist, und was den Hafen von Santa Cruz zu mehr als nur einem Verkehrsknotenpunkt macht. Auch spannende Einblicke in die Universidad de La Laguna, das kulturelle Herz der Insel, gehören dazu.
Teneriffa wirklich kennenzulernen ►
Die Sandbilder von La Orotava: Glaube und Gemeinschaft in Farbe
La Orotava, eine der ältesten Städte Teneriffas, ist jedes Jahr Schauplatz eines besonderen Ereignisses: des Fronleichnamsfestes mit seinen kunstvollen Blüten- und Sandteppichen.
Im Mittelpunkt steht der große Sandteppich auf dem Rathausplatz, der aus gefärbtem vulkanischem Sand gefertigt wird – ein traditionelles Kunstwerk, das die kulturelle Identität der Region eindrucksvoll widerspiegelt.
Die Veranstaltung verbindet religiöse Feierlichkeit mit künstlerischem Ausdruck und zieht Besucherinnen und Besucher weit über konfessionelle Grenzen hinaus an.
Der größte Sandteppich der Welt ►
Der Teide-Natternkopf (Echium wildpretii): Eine endemische Blütenpflanze der Hochlagen Teneriffas
Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich das erste Mal den Tajinaste rosado in voller Blüte gesehen habe. Ich war auf einem Wanderweg im Teide-Nationalpark unterwegs, als mein Blick auf eine Pflanze fiel, die aussah, als wäre sie direkt aus einer Fantasiewelt entsprungen: bis zu drei Meter hoch, aufrecht wie eine Lanze, übersät mit Tausenden leuchtend roter Blüten.
Inmitten der kargen, rauen Vulkanlandschaft des Teide wirkte sie wie ein flammender Farbklecks, wie ein Ausruf der Natur: „Hier bin ich – schön, stark und lebendig.“ Seit diesem Moment hat mich der Tajinaste rosado (Echium wildpretii) nicht mehr losgelassen.
Eine Pflanze wie keine andere ►
San Borondón – Die verschwundene Insel der Kanaren
Ein Mythos zwischen Himmel und Meer, Glaube und Geografie
Im weiten Atlantik, westlich der Kanarischen Inseln, liegt – oder lag – eine Insel, die viele gesehen, aber niemand betreten hat: San Borondón. Seit dem Mittelalter fasziniert diese geheimnisvolle „achte Insel“ (damals!) Abenteurer, Seefahrer und Forscher gleichermaßen. Sie erscheint am Horizont mit Bergen und Tälern – nur um dann spurlos zu verschwinden.
War sie ein Trugbild, eine göttliche Fata Morgana oder das Echo einer tieferen Sehnsucht nach dem Paradies ►
Whale Watching mit Verantwortung
Wenn du dich auf den Kanarischen Inseln für eine Whale-Watching-Tour entscheidest, betrittst du mehr als nur ein Boot – du trittst ein in eine andere Welt. Eine Welt, in der du Gast bist – willkommen, aber auch mit Verantwortung.
Ich erinnere mich genau an meinen ersten Moment: Ein Grindwal tauchte direkt neben dem Boot auf – ruhig, kraftvoll, mit einer stillen Präsenz, die mir den Atem nahm. Genau darum geht es: um eine Begegnung, die von Respekt getragen ist.
Die Kanarischen Inseln gehören zu den besten Orten Europas, um Wale in freier Wildbahn zu beobachten. Zwischen Teneriffa und La Gomera leben ganzjährig rund 25 Arten von Walen und Delfinen – darunter Kurzflossen-Grindwale (Globicephala macrorhynchus) und Große Tümmler (Tursiops truncatus). Jede Sichtung ist ein Geschenk – und sollte auch als solches gewürdigt werden.










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